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ASSMANN Büromöbel erhält Nachhaltigkeitszertifikat

ASSMANN Büromöbel erhält Nachhaltigkeitszertifikat

FEMB verleiht „European Level“-Zertifikat – Erster umfassender europäischer Standard in der Möbelbranche

Der Meller Büromöbelhersteller ASSMANN hat das Nachhaltigkeitszertifikat „European Level“ der Dachorganisation der europäischen Büroeinrichtungsindustrie (FEMB) erhalten. „Das FEMB-Zertifikat ist eine sehr schöne Bestätigung für unsere nachhaltig gute Arbeit. Nicht nur für uns, sondern auch als Qualitätsmerkmal für unsere Kunden. Deswegen nehmen wir diese Auszeichnung gleichzeitig als Ansporn, auch in Zukunft im Bereich Nachhaltigkeit weiter voranzugehen“, freut sich Dirk Aßmann, geschäftsführender Gesellschafter von ASSMANN.

Das noch junge FEMB-Zertifikat ist der erste umfassende europäische Standard, der auch außerhalb des europäischen Wirtschaftsraums anerkannt ist. Bewertet werden die Produkte selbst, deren Fertigung sowie die organisatorischen Rahmenbedingungen. Die Auszeichnung bestätigt dem Familienunternehmen, dass es in allen vier Wirkungsbereichen „Material“, „Energie und Atmosphäre“, „Gesundheit von Mensch und Umwelt“ sowie „Soziale Verantwortung“ besonders nachhaltig handelt.

Freiwilliger Nachweis für Nachhaltigkeit in der Herstellung

Bereits 2010 hatte die FEMB beschlossen, einen europäischen Nachhaltigkeitsstandard zu entwickeln, um vergleichbare Kriterien bei der Herstellung von Büro- und Objektmöbeln zu schaffen. Seit August 2018 können die Hersteller nun ihre Produkte auf Basis des von der Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS)akkreditierten Standards zertifizieren lassen. Die Prüfung muss durch eine unabhängige Stelle vorgenommen werden. Bei ASSMANN hat diese Rolle der TÜV Rheinland übernommen. 

Das „European Level“-Zertifikat kann von Unternehmen freiwillig erworben werden und umfasst insgesamt zwölf Anforderungsfelder, in denen Zertifizierungspunkte erworben werden können und müssen. Die Zertifizierung richtet sich danach, wie viele Punkte letztlich zusammenkommen. Wenn nicht genügend Punkte erreicht werden oder Pflichtkriterien nicht erfüllt werden können, gibt es kein Zertifikat. ASSMANN konnte in allen Bereichen punkten. Beispielsweise wird überprüft, ob das Unternehmen qualifizierte Angaben darüber machen kann, wie viel Energie bei der Produktion und beim Transport von Erzeugnissen eingesetzt wird. Zudem wird, neben dem Schutz der Umwelt, auch der Gesundheitsschutz für die in der Fertigung tätigen Mitarbeiter untersucht. 

Die Verleihung des Nachhaltigkeitszertifikats der FEMB reiht sich in die vielfältigen Auszeichnungen von ASSMANN im Bereich Nachhaltigkeit ein. So wurde der aktuelle Nachhaltigkeitsbericht im Ranking der Nachhaltigkeitsberichte des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und der Unternehmensvereinigung futurein einem komplexen Bewertungsverfahren in der Top 10 der von kleinen und mittelständischen Unternehmen eingereichten Berichte platziert. Auf Basis dieses Berichtes gab ASSMANN zudem vor einigen Wochen die Erklärung des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) ab. Das Feedback aus den externen Überprüfungen liefert dem Mittelständler immer wieder wichtige Ansatzpunkte, wie Prozesse nachhaltiger gestaltet werden können.